Marktgemeinde Engelhartszell
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Mit einem breiten Spannungsbogen – von bereits erfolgreich umgesetzter Transformation bis hin zu Projekten und Entwicklungen, die noch gestaltet werden dürfen – stand der Besuch von WKOÖ-Präsidentin Mag.a Doris Hummer mit einer hochrangigen Delegation im Donautal bzw. in der Marktgemeinde Engelhartszell ganz im Zeichen von Zukunftsdenken, wirtschaftlicher Entwicklung und regionalem Schulterschluss. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Tourismus und Regionalentwicklung tauschten sich vor Ort über Chancen, Herausfor-derungen und konkrete Zukunftsperspektiven für die Donauregion aus.
Den Auftakt bildete die Übernahme der Wirtschaftsbetriebe des Stifts Engelszell durch Elisabeth und Martin Paminger. Die junge Unternehmerfamilie verbindet den Erhalt eines traditi-onsreichen Standorts mit neuen wirtschaftlichen Ideen und einem klaren Bekenntnis zur Region. Neben Produktion und Gastronomie sollen künftig auch die touristische Attraktivität und die emotionale Strahlkraft des Stifts weiterentwickelt werden. Damit wird beispielhaft sichtbar, wie Tradition und Innovation erfolgreich miteinander verbunden werden können.
Auch PEDALO Radreisen setzt mit dem neuen Standort in Engelhartszell ein starkes Signal für die Donauregion. Das Unternehmen verbindet nachhaltigen Tourismus, Digitalisierung und internationale Wachstumsziele mit einer klaren regionalen Verankerung. Dadurch trägt PEDALO wesentlich dazu bei, die Donauregion international sichtbar zu machen und hochwertige touristische Wertschöpfung in den Bezirk Schärding zu bringen.
Wie eng Wirtschaft, Kultur und Regionalentwicklung miteinander verbunden sein können, zeigte das Schütz Art Museum. Mit international renommierten Ausstellungen und moderner Architektur bringt das Museum Kunst auf Weltniveau in den ländlichen Raum und entwickelt sich gleichzeitig zu einem bedeutenden touristischen Besuchermagneten. Besonders der offene Austausch zwischen Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft verdeutlicht, wie wertvoll starke Netzwerke und Kooperationen für die regionale Entwicklung sind.
Einen besonders intensiven Austausch gab es auch rund um den Standort Faber-Castell Engelhartszell. Die geplante Schließung am 30. Juni dieses Jahres stellt die Region vor große Herausforderungen und macht gleichzeitig deutlich, wie wichtig gemeinsames Handeln aller Beteiligten ist. Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Gemeinden und Regionalentwicklung betonten die Notwendigkeit, frühzeitig tragfähige Nachnutzungskonzepte und neue Perspektiven für den Standort zu entwickeln. Die Lage an der Donau, die bestehende Infrastruktur und die Stärke der Region bieten dafür jedenfalls Potenzial. Auch Vorstandsmitglied Constantin NEUBECK, der aus der Zentrale von Faber-Castell in Stein bei Nürnberg angereist war, sagte seine volle Unterstützung für eine einvernehmliche Nachfolge-Lösung in Engelhartszell zu und betonte dabei die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen vor Ort in Engelhartszell.
Abschließend betonte WKOÖ-Präsidentin Mag.a Doris Hummer, dass der Besuch eindrucksvoll gezeigt habe, wie viel Innovationskraft, Mut und Zukunftspotenzial im Bezirk Schärding vorhanden seien. Engelhartszell stehe beispielhaft für eine Region, die Herausforderungen aktiv annimmt, Transformation gemeinsam gestaltet und mit Zuversicht und Tatkraft an ihrer wirtschaftlichen Zukunft arbeitet.
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